Das Rollenangebot des Gendermarketing

„Es sind doch nur Farben!“

Wirklich?

 

Berufsangebote für Jungen:GenderSuppe

  • Bergsteiger
  • Mathematiker
  • Wissenschaftler
  • Feuerwehrmann
  • Rennfahrer
  • Handwerker
  • Pirat
  • Fußballer
  • Sieger

 

Bettwäsche-tchibound für Mädchen:

  • Ballerina
  • Fee
  • Prinzessin
  • Prinzessin
  • Prinzessin
  • Prinzessin
  • Prinzessin

 

 

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Mit ca. 10, 11 Jahren nehmen Kinder zum ersten Mal am Girls‘ Day bzw. Boy’s Day teil…

Viel Freude bei der Berufswahl!

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  • Bleibt aber dennoch die Frage, ob die Unterschiede vorher bereits bestehen und von der Werbung aufgegriffen werden oder erst durch die Werbung hervorgerufen werden.

    Dabei zeigen einige Studien, dass Mädchen mit ungewöhnlich hohem pränatalen Testosteronständen sich durch solche Werbung weit weniger beeinflussen lassen, ja teilweise sogar bei mehr Beeinflussung noch stärker von den Rollen abgestoßen werden und Mädchen mit niedrigen pränatalen Testosteronständen geschlechterkonformes geradezu aufsaugen.

    Rechnet man das auf die Geschlechter um, dann wäre eher ein noch deutlicherer Effekt zu erwarten.

    Hier habe ich eine Studie dazu besprochen:

    https://allesevolution.wordpress.com/2014/03/21/grenzen-der-erziehung-in-bezug-auf-geschlechterrollen-durch-pranatales-testosteron-udry-studie/

    • sascha + almut

      Die Überzeugung, dass wir Ach! so unterschiedlich sind, steht der Gleichstellung mehr im Weg als alle Gene, Hormone und Steinzeitjäger zusammen. „Aber wenn ich keine Lust habe, mein Leben zu ändern, setze ich mich vor den Fernseher, mache weiter wie bisher und sage, das sei genetisch. Männer [und Frauen] sind so, alles angeboren, nichts zu machen. Dann bleibt wirklich alles, wie es ist.“ (Gerald Hüther, Hirnforscher)

      • […] Ich würde Huther zustimmen, dass man vieles ändern kann, allerdings muss man es eben wollen und das kostet zum einen eine gewisse Mühe, weil man gegen bestimmte Vorlieben ankämpft, zum anderen muss es sich auch lohnen.

        […] Und auch bei Geschlechterneutraler Erziehung einer Transsexuellen wird dabei nichts neutrales herauskommen. Was soll es dann bei Nichttranssexuellen bringen, die sich ja noch viel einfacher einem Geschlecht zuordnen, weil da kein körperlicher Widerspruch zum Gehirngeschlecht entsteht?


        […] = gekürzt von den BlogbetreiberInnen. Besorgte in Sachen Zensur bitte hier weiter: *klick*

        • sascha + almut

          „Man kann vieles ändern, aber es muss sich lohnen“
          Really? Hier geht es um Gleichstellung, gleiche Rechte, freie Wahl unabhängig von Klischees und stereotypen Zuweisungen. Lohnt sich nicht? Willst du nicht? Klar kostet das Mühe. Also los geht’s, anstrengen! Aber nicht hier.

          Denn da wir nirgends davon schreiben, dass irgendwem etwas weggenommen werden soll, sondern im Gegenteil für mehr Wahlfreiheit plädieren. Da wir extra betonen, wo es geht, dass es gar keine neutrale Erziehung geben kann. Da wir niemals an keiner Stelle von neutralisieren, gleich machen, Geschlechter auflösen (oder was es sonst noch an falscher Auslegung des Begriffs ‚Gender‘ geben sollte) reden, beenden wir das Hin und Her an dieser Stelle. Hier ist kein Platz für Sackgassendiskussionen über Gene und Hormone, ich dachte das Zitat von Gerald Hüther oben würde das deutlich machen.

          Unser Anliegen ist: Individualität vor Geschlecht. Unterschiede gerne, Hierarchie nein.

          Machs gut.
          sascha

  • Pingback: Bonner Linktipps am Montag und Donnerstag: Ich muss nachsitzen | Bundesstadt.com()

  • Mein Sohn (3) lässt sich davon nicht beeinflussen. Ich habe ihn gefragt, was er werden will, wenn er mal groß ist. Prinzessin oder Feuerwehrmann? Seine Antwort: Prinzessin!
    Es ist doch immer die Frage, wie wir Eltern mit diesen „gendertypischen“ Produkten umgehen. Er interessiert sich sowohl für Prinzessinnen als auch für Autos. Ich finde das in Ordnung. Wobei sich mir dennoch die Frage stellt, wie ich damit umgehen werde, wenn er im Kindergarten und in der Schule ist.