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Nora Gomringer: #WasAndersWäre

#WasAndersWäre

Mein Name ist Nora Gomringer,

ich bin Lyrikerin und leite als Direktorin eine staatliche Institution. Ich bin einzige Schwester meiner sieben Brüder. Rollenverwirrungen, Travestie, Horror, Körper und Versehrtheit, Theater, Selbstbestimmung und Mode interessieren mich als literarische Stoffe – ich glaube, das prädestiniert mich.

Nora Gomringer (Foto: Judith Kinitz)

Nora Gomringer (Foto: Judith Kinitz)

  1. Was wäre anders in Deinem Leben, in Deinem Alltag, wenn Du ein Mann/eine Frau wärst?

Wenn ich ein Mann wäre, wäre ich wohl anders erzogen worden von meinen Eltern, meiner Umwelt. Das hätte meine Wahrnehmung für die Welt und mich selbst geprägt. Ich hätte andere Freunde, anders gelagerte Komplexe, die sich wahrscheinlich weniger auf generell Körperliches beziehen würden, dafür auf meine Sexualität, meine Leistungsfähigkeit. Ich wäre kompetitiver, geradliniger, aufgeräumter, weniger pathetisch, weniger dramatisch, kontrollierter. Vielleicht wäre ich homosexuell und wenn hetero, wäre ich sicher eher oberflächlich. Ich wäre, je nachdem welche Erfahrungen ich gemacht hätte, sexuell freizügiger. Ich wäre sicherlich sehr daran interessiert, auszusehen wie Steve McQueen oder Paul Newman.

 

  1. Was tust Du nicht / welche Dinge lässt Du lieber, weil Du ein Mann/eine Frau bist?

Weil ich eine Frau bin und dazu eine generell eher unsichere, überlege ich bei Dingen, die mir etwas bedeuten oder Handlungen, die weitreichende Konsequenzen haben intensiv, ob ich sie tun soll, tun darf. Weil ich eine Frau in Therapie bin, versuche ich, aktiv gegen dieses Auferlegte zu gehen und den erhaltenen Ratschlägen zu folgen. Ich glaube, dass ich mich als Mann nicht in Therapie begeben hätte.

 

  1. Durch welches Klischee fühlst Du Dich persönlich beeinträchtigt?

Frauen seien schwach. Frauen seien von ihren Gefühlen geleitet und bisweilen beeinträchtigt. Frauen lebten für Männer. Frauen liebten Kinder und alle wären geborene Mütter. Frauen müssten schön sein, sich aktiv für ihre Beziehungen einsetzen, um nicht verlassen, ihre Beziehungen nicht beendet zu sehen. Frauen wären manipulierbar, Frauen manipulierten.

 

  1. Erzähle von einer Situation, in der Du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Frauen/Männer zu gehören.

Wenn 10 Dichter bei einem Festival auftreten und nur eine Frau unter ihnen ist, ist diese Frau wie eine Oase. Ich war oft Oase. Mindestens Palme oder Kamel.

 

  1. Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?

Beim Sex. Bei der Anbahnung ist es sehr wichtig. Beim Akt dann nicht mehr. Überall sonst und generell ist das Geschlecht viel zu entscheidend.

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#WasAnderswäre

—> Zur Liste aller Namen und Links derer, die bisher mitgemacht und geantwortet haben

und zum Ausangsartikel des Blogstöckchens.

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Anne Wizorek: #WasAndersWäre

#WasAndersWäre

Der Gastbeitrag ist dieses Mal von Anne Wizorek, die auch in unserem Radiofeature zu Wort kam und die sechs Fragen dafür beantwortet hatte. Hier sind sie noch einmal alle in ungekürzter Form.

(Foto: CC-BY Anne Koch)

(Foto: CC-BY Anne Koch)

Anne Wizorek ist selbstständige Beraterin für digitale Medien und lebt im Internet und Berlin. Sie ist Initiatorin des mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten Hashtags #aufschrei und Autorin des 2014 erschienenen Buchs „Weil ein #aufschrei nicht reicht – Für einen Feminismus von heute“. Auf dem von ihr gegründeten Gemeinschaftsblog kleinerdrei.org schreibt sie zu Herzenshemen von Politik bis Popkultur.

  1. Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du ein Mann/eine Frau wärst?

Wenn ich das Haus verlasse, ist es für mich ist ein elementarer Bestandteil, dass ich Kopfhörer dabei habe. Nicht nur um Musik zu hören, sondern als Abgrenzung, um blöde Sprüche und belästigende Kommentare, auf der Straße eben nicht mitbekommen zu müssen. Das wäre also wahrscheinlich anders und sorgloser, wenn ich ein Mann wäre. Außerdem glaube ich, dass mir wesentlich mehr Menschen zuhören würden, wenn ich über Feminismus rede, weil das mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn solche Dinge von einem Mann gesagt werden. Es ist tatsächlich schwer, mir das vorzustellen, denn wäre ich Mann, würde ich mich überhaupt so mit Feminismus auseinandersetzen? Denn dann wäre ich ja in der privilegierten Lage, Sexismus auch einfach mal ignorieren zu können im Gegensatz dazu, wie ich es als Frau erfahre. Aber ich gehe mal davon aus, dass ich dann ein feministischer Mann wäre, und dann wäre ich zumindest ganz schön genervt davon, wie unsere Gesellschaft tatsächlich immer noch über Männer denkt.

 

  1. Was tust du nur deshalb, weil du eine Frau/ein Mann bist?

Schminken vielleicht? Als Mädchen oder Frau besteht ja ein ganz anderer Zugang um sich auch über Schminke selbst auszudrücken. Dabei sollte Schminken natürlich weder als Muss für Frauen gelten, noch als „Niederlage“ gegenüber patriarchalischen Strukturen ausgelegt werden, wenn sie es ganz einfach gerne tun. Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich mich als Mann ebenso schminken würde. Also wie es einerseits von Frauen erwartet wird, ist es andererseits für Männer ja total verpönt – weil es eben vor allem mit Weiblichkeit verbunden wird und so das patriarchalische Männlichkeitskonzept in Frage stellt.

 

  1. Was tust du nicht / welche Dinge lässt du lieber, weil du ein Mann/eine Frau bist?

Einfach sorglos aus dem Haus zu gehen und die Straße entlang, wenn es dunkel ist zum Beispiel. Also ich denke da schon auch immer noch drüber nach. Auch gerade in Bezug auf Freundinnen, wenn ich weiß, dass sie zum Beispiel ein Blind Date haben. Dann muss auch immer irgendwie eine Absicherung da sein, als dass sie einfach dort hingehen könnten. Sich in solchen Situationen keine Sorgen wegen der körperlichen Sicherheit machen zu müssen, das fehlt.

 

  1. Durch welches Klischee fühlst du dich persönlich beeinträchtigt?

Was mich immer wieder irritiert, ist wirklich, wie viele Menschen nicht damit klarkommen, wenn Frauen mal nicht nett sind. Das wurde ja auch im Rahmen von #aufschrei nochmal ganz deutlich: Frauen dürfen sich nicht beschweren, denn dann wird es so empfunden, dass sie nur am Meckern und am Rumnölen sind. Frauen haben im Grunde keine legitime Position, um einfach mal sauer über Ungerechtigkeiten sein zu dürfen, sonst sind sie gleich hysterische Zicken, hässliche ungeliebte Männerhasser und was weiß ich nicht alles. Also entweder du hältst die Klappe, dann musst du es eben ertragen, was scheiße ist, oder du regst dich auf, und dann kriegst du die Kritik: „Du regst dich ja immer nur auf!“. Dass das so durch diesen sexistischen Doppelstandard ausgehebelt wird, ist sehr anstrengend. Und ich finde es auch immer wieder krass, wie das bei Männern gewertet wird: „Ja, der haut halt mal ordentlich auf den Tisch, der hat die Hosen an und der sagt halt, was Phase ist!“ Aber wenn Frau das macht, dann ist es einfach nur nervig und sie soll sich mal nicht so haben und nicht so hysterisch sein.

 

  1. Erzähle von einer Situation, in der du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Frauen/Männer zu gehören.

Als ich mal mit meinem Fahrrad unterwegs war und nicht auf dem Radweg fuhr, weil da Glasscherben lagen – Willkommen in Berlin! – und ich dann aber von einer Fußstreife, einem Polizisten angehalten wurde. Der war kurz davor, mir eine Geldstrafe deswegen zu verpassen, legitim, weil ich ja auf dem Bürgersteig gefahren bin. Aufgrund der Tatsache, dass ich so perplex war, hatte ich echt so ein bisschen feuchte Augen und war ziemlich durch den Wind. Und ich fürchte, da hat tatsächlich dieses Mädchenschema gegriffen, dass er dann doch noch ein Auge zugedrückt hat und meinte: „Ja, aber beim nächsten Mal nicht mehr!“

 

  1. Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?

Ich wünsche mir das, und ich glaube, dass es auch durchaus möglich ist, aber so wie wir alle erzogen und geprägt sind und wie das so viele Aspekte des Alltags durchdringt, glaube ich, ist das derzeit leider nicht möglich. Es spielt ja selbst eine Rolle, wenn ich mich im Internet zum Beispiel in einem Chat als Mann ausgebe, damit ich sonst in Ruhe gelassen werde. Also insofern gibt es solche Räume, glaube ich, leider gerade nicht.

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–> Wer gerne weiterlesen möchte, >hier< geht es zur Liste derer, die am Blogstöckchen #WasAndersWäre teilgenommen haben.

#WasAndersWäre – Saschas Antworten

#WasAndersWäre

Sascha Verlan

Wir hatten uns diese Fragen ausgedacht, um die vielen, so unterschiedlichen Menschen, die wir für unser Buch und die ‚Lange Nacht der Geschlechterrollen‚ interviewt haben, auf einer gemeinsamen Gedankenebene zusammen zu führen. Auf dem Weg zum ersten Interview war ich alles andere als überzeugt … ob das wirklich gute Fragen sind? Würden sie sich in der Kürze eines Interviews sinnvoll beantworten lassen, oder bekommen wir doch nur Allgemeinplätze zu hören? Und da die meisten unserer Gesprächspartner*innen tagtäglich mit Genderfragen befasst sind: sind die Fragen überraschend und originell genug, dass da spannende, inspirierte Antworten kommen? Und ich musste mich tatsächlich erst selbst an diese Fragen gewöhnen, den richtigen Tonfall finden, die passende, der Situation angemessene Haltung. Die Fragen sind mit den Interviews gewachsen, ihre Relevanz wurde erst mit der Zeit deutlich.

Erst jetzt, nachdem wir die Fragen schriftlich in die Runde geschickt hatten, ist mir bewusst geworden, dass ich sie mir selbst noch gar nicht ehrlich beantwortet habe. Vielleicht war das notwendig, um in all den Interviews unvoreingenommen, persönlich beteiligt sein zu können, jedes Mal aufs Neue mitdenken, überrascht sein, empathisch, überwältigt auch von der ungefilterten Ehrlichkeit … auf jeden Fall ist jetzt die Zeit:

 

Was wäre anders in Deinem Leben, in Deinem Alltag, wenn Du eine Frau wärst?

Ich weiß nicht, ob ich als Frau auch drei Kinder bekommen hätte. Ich habe abgesehen vom Zivildienst und ein paar kleineren Jobs während des Studiums nie in einem festen Angestelltenverhältnis gearbeitet, war immer freiberuflich und wollte nie etwas anderes. Ich fürchte, dass ich als Mann so aufgewachsen bin und sozialisiert wurde, dass Kinder in meinen beruflichen Plänen einfach keine Rolle gespielt haben, dass ich sie einfach nicht mitbedacht habe, als ich mich für diesen Weg entschied. Kinder zu bekommen, bedeutete für mich als Mann nicht diesen gravierenden Einschnitt. Der kam erst, als ich wirklich zur Hälfte für sie zuständig war, als mich die Elternschaftsstrafe ereilte, kinderlose Kollegen und Kolleginnen all die spannenden Projekte machen, für die mir die Zeit, mehr noch die Kraft fehlt. Im Rückblick denke ich, dass mir damals die Konsequenzen meiner Entscheidungen einfach egal waren, und wahrscheinlich hätte ich mir bei der Entscheidung für Kinder diese Scheiß-drauf-Haltung als Frau nicht bewahren können – wenn sie mir nicht schon viel früher abtrainiert worden wäre.

 

Was tust Du nur deshalb, weil Du ein Mann bist?

Ich rede wenig, schweige eher, und überlege oft viel zulange, ob und was ich sagen könnte. Ich mag keinen Small-Talk, weil ich das belanglos finde, vor allem aber weil ich mich in solchen Situationen fehl am Platz fühle, also unsicher und gehemmt. Ich hab das einfach nicht gelernt, nie lernen müssen. In unserer Familie hat meine Mutter das Reden für mich und für meinen Vater übernommen. Ich bin immer so durchgekommen.

 

Was tust Du nicht, welche Dinge lässt Du lieber, weil Du ein Mann ist?

Die Frage bedeutet für mich: würde ich gerne etwas anders machen in meinem Leben und tue es nicht, weil es dem verbreiteten Männerbild widersprechen würde. Alles okay soweit. Aber ich gehe definitiv selten zum Arzt, und bisher ging ja alles gut :-) Ich lasse mir definitiv nur selten helfen bei was auch immer, frage ungern um Hilfe, nach dem richtigen Weg, im Zweifelsfall weiß ich ohnehin alles selbst am besten, auch wenn es nachweislich nicht stimmt. Ich externalisiere gerne meine Probleme, meist sind die anderen schuld, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte. Ich weiß nicht, was davon individuell ist, es entspricht aber schon sehr dem männlichen Klischee.

 

Durch welches Klischee fühlst Du Dich persönlich beeinträchtigt?

Wir hatten für unsere jüngste Tochter einen Kita-Platz bis 14:00 Uhr. Und während morgens und am späten Nachmittag auch einige Väter in der Kita zu sehen waren, die ihre Kinder brachten und abholten, war ich um 14:00 Uhr dort der einzige Mann. Also war ich auch zuständig für die nachmittäglichen Verabredungen. Ich erinnere mich ungern an die Situationen an der Haustüre, wenn mancher Mutter klar wurde, dass meine Frau nicht da ist, dass sie Lili, Marlene, Tom, Jonas nun in meine Obhut übergeben würde. Da war ein kurzes Zurückzucken, ein Flackern im Blick, und auch beim zweiten und dritten Mal noch ein Unbehagen zu spüren, das ich verletzend empfand. Vielleicht war das auch nur mein eigener Film, meine eigene Unsicherheit und Prägung durch ‚Es geschah am helllichten Tag‘, vielleicht auch nicht. Es hat auf jeden Fall meine Freiheit und vor allem meine Unbefangenheit (im Umgang mit den Besuchsfreund*innen meiner Kinder, als sie noch klein waren) eingeschränkt.

 

Erzähle von einer Situation, in der Du bemerkt hast, dass es ein Vorteil ist, zur Gruppe der Männer zu gehören?

Ich war es, der unseren Sohn in die Kita brachte, als er eine Zeit lang Spaß daran hatte, Röcke und Kleider zu tragen. Uns war klar, dass die Scheu der Mütter und Erzieherinnen größer sein würde, mich damit zu konfrontieren oder die Entscheidung infrage zu stellen. Vielleicht, weil ich auch davor schon eher weniger Gespräche mit den vielen Frauen dort geführt hatte, weil ich unnahbarer wirke, eher eine Mir-doch-egal-Haltung ausstrahle. Und so war es dann auch. Unser Sohn konnte unbehelligt im Kleid in die Kita gehen und übernahm dort mit Freude beim Mutter-Vater-Kind-Spiel die Rolle der Mutter. An Tagen, an denen meine Frau ihn brachte, erzählte sie von Kommentaren anderer Eltern, die bei mir nie fielen oder die ich unbewusst ignoriert hatte.

Ein zweites Beispiel ist die (geschäftliche) Verbrüderung unter Männern. Ich weiß, wie dieses Wir-Männer-unter-uns-Spiel läuft, auch wenn es mir nicht gefällt. Da werden ein paar Namen in den Raum geworfen, die Reaktionen abgecheckt und wenn die richtigen Schlagwörter als Antwort kommen, ist der Auftrag unter Dach und Fach. Da braucht es keine tiefere inhaltliche Auseinandersetzung, stattdessen ein bisschen Namedropping, ein kräftiger Händedruck und die Sache läuft. Über Inhalte wird dann später am konkreten Projekt diskutiert.

 

Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?

Ich würde jetzt gerne sagen, dass das Geschlecht in Interviewsituationen keine Rolle spielt, wenn es nur um die Sache geht, um die Geschichte und Gedanken der Person, die mir da gegenüber sitzt. Aber bloß weil ich mich in diesen Situationen als das Medium, also geschlechtslos fühle, heißt das nicht, dass Geschlecht gerade keine Rolle spielt. Dass das Geschlecht gerade auch im Interview eine Rolle spielt, wurde mir vor allem in den Interviews zur ‚Rosa-Hellblau-Falle‘ bewusst. In den Gesprächen mit Frauen hatte ich stets das Gefühl, dass ich mich rechtfertigen müsste, beweisen, dass ich auf der richtigen Seite stehe, soweit mir das als Mann eben möglich ist. Und in den Gesprächen mit einigen Männern musste ich diese Verbrüderungsversuche abwehren, weil ich eben nicht der Meinung war, dass die Marketingindustrie nur auf die Wünsche und Strömungen der Gesellschaft reagiert, sondern diese Wünsche und Bedürfnisse aktiv steuert. Nein, mir fällt keine Situation ein, in der Geschlecht keine Rolle spielt.

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Wer mit machen möchte,  >hier< gehts zum Blogstöckchen-Artikel

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Blogstöckchen #WasAndersWäre

 

(mitgemacht beim Blogstöckchen? –> Artikel gerne hier verlinken!)

Für das Radiofeature die ‚Lange Nacht der Geschlechterrollen‘ haben wir unseren vielen unterschiedlichen Gesprächspartner*innen 6 identische Fragen gestellt. Die Antworten gingen zum Teil in ganz unerwartete Richtungen, wurden persönlicher, empathischer, lustiger, trauriger … und vielleicht laden sie auch andere ein zum Nachdenken über Geschlechterklischees im eigenen Alltag und Lebenslauf. Wir freuen uns, wenn ihr sie beantwortet, aufgreift, euren Überlegungen anpasst, verändert, weiterschickt …  (Die Antworten von Anke Domscheit-Berg haben wir hier verschriftlicht, Sascha hat *hier* geantwortet)

Das sind unsere sechs Fragen, die wir nun als Blogstöckchen in die Runde werfen:

  1. Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du ein Mann/eine Frau wärst?
  2. Was tust du nur deshalb, weil du eine Frau/ein Mann bist?
  3. Was tust du nicht / welche Dinge lässt du lieber, weil du ein Mann/eine Frau bist?
  4. Durch welches Klischee fühlst du dich persönlich beeinträchtigt?
  5. Erzähle von einer Situation, in der du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Frauen/Männer zu gehören.
  6. Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?

Wir reichen das Stöckchen an 6 Personen weiter und hoffen, dass sie es auffangen. Wenn es bei Dir angekommen sein sollte, dann verlinke doch bitte diesen Beitrag und wirf es weiter an andere Personen, für die das Thema interessant sein könnte.

Bitte verwendet den Hashtag #WasAndersWäre,

wenn Ihr darüber bloggt, twittert, facebooked…, damit wir Euch finden und verlinken können. Und verweist doch bitte auf diese Seite hier. Noch besser natürlich, Ihr schickt uns Euren Link direkt; wäre doch schade, wenn wir nicht alle hier versammeln könnten.

Nachtrag 5. Juni: Wir kommen leider nicht mehr hinterher, deshalb jetzt unten der Button >Add your link<

Wir schicken unsere 6 Fragen an die folgenden 6 Blogger*innen:

@Dr_Indie

@herrpfarrfrau

@dasnuf

@Mama_arbeitet

@DerPapaOnline

@mareicares

Dieses Blogstöckchen hat keine Frist und natürlich können alle daran teilnehmen, die sich von diesen Fragen angesprochen fühlen und Lust haben, Ihre Antworten zu teilen. Wir sind gespannt!

viele Grüße von Sascha und Almut

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#WasAndersWäre

hier die Antworten auf unsere Fragen:

–> von Anke Domscheit-Berg, @anked, Ihre Antworten hier als Gastbeitrag

–> von Christine Finke, @mama_arbeitet, sie hat hier geantwortet: mama-arbeitet.de

–> von @Robin_Urban auf robinsurbanslifestories

–> von @onyx auf onyxgedankensalat

–> von @tempovoyager auf Wolke Rosa

–> Katja Grach, @krachbumm_com auf krachbumm.com

–> @silkeplagge, @VerenaCarl und @estherlangmaack auf 40-something.de

–> @bee_jenni auf mrschaoslife

–> Sascha auf ich-mach-mir-die-welt.de

–> @ehrlichgesagt

–> munichs-working-mom

–> FalkSchreiber

–> Nicmag.de

–> nur-Miria

–> LuziaPimpinella

–> Paparockt

–> Charis auf wohlgeraten

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#WasAndersWäre – eine Zwischenbilanz

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–> Noch ein Gastbeitrag: die Antworten von Anne Wizorek

–> Mareice aus dem Kaiserinnenreich

–> Mama notes

–> Kolumne über #WasAndersWäre von Nils Pickert auf dieStandard.at

–> Karin von sweetsixty.de

–> Nicole von livelifedeeply-now

–> Feeistmeinname.de

–> Sonea-Sonnenschein.de

–> Große Köpfe

–> Inka auf blickgewinkelt

–> Hans auf tages-gedanken

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Wir freuen uns sehr über die große Resonanz auf unsere Fragen!

Gerne wollen wir alle Beiträge hier versammeln, aber da wir sicher nicht alle gefunden und verlinkt haben, gibt es hier unten mit dem blauen Button >Add your link< die Möglichkeit, sich selbst einzutragen (ist unser erster Test mit inlinkz, bitten um Nachsicht, falls das noch Überarbeitung braucht).

Oder Ihr hinterlasst unten einen Kommentar und verlinkt auf diesem Weg zu Eurem Blog. Vielen Dank.

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